It's over and out

Mittwoch, 20.02.2013

Hallo meine Lieben,

Sitze gerade in meinem Hostel in Alajuela und werde dann später zum Flughafen fahren (noch ein letztes Mal den Luxus von bezahlbaren Taxis geniessen) und dann gehts über den grossen Teich zurück in die kalte Schweiz.

Die letzte Woche verbrachte ich in Costa Rica. Nach Alajuela reiste ich letzte Woche nach Quepos. DOrt fand ich ein super Hostel mit Swimmingpool und reichlich Hängematten :-) Quepos liegt neben Manuel Antonio. Manuel ANtonio ist berühmt für den gleichnamigen Nationalpark. Früh Morgens (wie immer natürlich) gings dann in den Bus und ab zum Park. Der Park war wunderschön. An fast jeder Ecke konnten wir Tiere sehen. Meist sahen wir Spinnen, Vögel, Affen, Faultiere, Geckos, Leguane und urinierende "Monsterameisen". Leider konnten wir den Tucan nicht erspähen aber eben, es ist ein Nationalpark und kein Zoo.

In Quepos gab es auch noch einen Tauchanbieter. Natürlich liess ich es mir nicht entgehen, mit meinem ersten Tauchgang nach der Brevetierung lange zu warten und so schwingte ich mich wieder in die Tauchausrüstung und ab ins Wasser :-)

Nach Quepos gings weiter nach Jacó. Jaco liegt ebenfalls an der Pazifikküste und hat (wie einige andere Städtchen von Costa Rica) den Ruf, eine Party und Drogenstadt zu sein. Hinzu kommt aber noch, dass in Jacó die Prostitution wahnsinnig extrem sei. Eigentlich ungeplant, aber mir wars grad recht, kam ich am Sonntag in Jacó an. Die grosse Sause war vorüber und die meisten (wie ich) widmeten sich anstatt Party machen dem Surfen, am Strand liegen und versuchen, den perfekten Hängemattenschwung hinzubekommen!

Jacó hat mir nicht besonders gefallen. Vor allem Abends merkt man, dass der Ruf nicht von irgendwoher kommt und wirklich ein gemütlicher Ort zum verweilen ist er nicht. Ich hatte das Glück und habe im Hostel mal wider coole Leute kennengelernt und somit meine Zeit in Jacó gut erlebt:-)

 

Und jetzt? Ja, jetzt ist fertig lustig :-)

Alles in allem kann ich nicht viel mehr zu meiner Reise sagen ausser: LECK MICH AM ARSCH! Ich hatte eine so wahnsinnig tolle Zeit und habe jeden einzelnen Moment genossen und dafür bin ich wahnsinnig dankbar. Auch dafür, dass mir nie was passiert ist und ich immer heil aus allen Situationen herausgekommen bin.

Nun freue ich mich wieder (obwohl ich ohne Probleme nochmals 2 Monate anhängen könnte) nach Hause zu gehen und die ganzen Eindrücke bei ganz vielen starken Espresso's (denn Kaffee kochen können sie nicht wirklich) zu verarbeiten.

Ich werde aber auch sicherlich vieles vermissen. Allem voran:

- Die Herzlichkeit und Offenheit der Menschen. Manchmal wurde ich regelrecht von der Hilfsbereitschat und Freundlichkeit erschlagen, das hat mir grossen Eindruck gemacht.

- Natürlich die Hitze. Täglich ohne Wetterbericht zu wissen, dass es einfach heiss und sonnig sein wird hat schon was :-)

- Die Hängematten und die megaleckeren Fruchtsäfte.

- Die Wahnsinnig schöne Natur

- E il mare!!! Che beddu!!

 

Merci fürs Lesen und Kommentieren. Hat echt Spass gemacht zu bloggen. Nicht nur für die LeserInnen, sondern auch für mich :-)

Nos vemos en suiza frío!

Saludos, Dario

It's Reggae-time!

Mittwoch, 13.02.2013

Das geht Zack auf Zack und dann steht man schon vor seiner lezten  Woche.....Ola Muchachos!

Schon wieder fast eine Woche vorbei und nun nähere ich mich schon bald dem Ende meiner Reise. Aber wir wollen keine Müdigkeit vorschützen!

In Bocas del Toro war Party angesagt und das 24h am Tag. Die Feierlichkeiten zum Karneval sollten eigentlich erst am Freitag anfangen. Die Parties stiegen bereits ab Mittwoch. In der Aqua Lounge, einem Partyhostel auf der winzigen Insel Caranero war Party bis spät in die Nacht angesagt. Aaaaber, so seriös ich doch bin binn ich "meist" bei Zeiten ins Bett gegangen, denn: Der Tauchkurs!

Die 3 Tage Tauchkurs waren der absolute Hammer! Ich reiste in dieser Zeit zusammen mit Ed. Da Ed auch den Kurs machen wollte kam das ja wie gelegen. Wir meldeten uns also an und am nächsten Tag gings los. Wir waren zu 2., die den Kurs machten und wurden die ganze Zeit von Tony, (einem supersympathischen und kompetenten Tauchlehrer), dem Besitzer der Tauchschule geschult. Und das für lächerliche 225$ inkl ALLES!

Am Ersten Tag wurde erst mal eine ordentliche Portion Theorie in uns hineingepresst. Am Nachmittag gings dann zum ersten Mal in die Tachanzüge (die mit Tankflasche sauschwer sind) und ins 3m tiefe Wasser. Der Sprung ins Wasser mit den ganzen Apparaten war der Hammer. Vor allem wenn man dan das erste Mal mit dem Lungenautomaten unter Wasser atmet - unbeschreiblich! Unter Wasser machten wir dann verschiendenste Übungen wie z.b. Maske ab und anziehen, Atemgerät an und abnehmen, usw. 

Am 2. Tag gings dann raus aufs Meer für die ersten 2 Tauchgänge auf 12m. Die Tauchgänge wurden jeweils am Anfang und am Schluss noch mit ein paar Übungen begonnen/beendet. Ich sag euch, so über ein riff zu tauchen, die Unterwasserwelt zu beobachten und dabei noch zu atmen ist ein unbeschreiblich schönes Gefühl. Man ist in einer anderen Welt und vergisst alles um sich herum. Als Tony dann das Zeichen für den Aufstieg gab und wir dann oben waren fragte ich ihn, ob was nicht stimme, denn wir seien ja erst seit 10, 15min unten. Er korrigierte mich und zeigte mir die Uhr. 42min! 

am 3. Tag dann die nächsten abschliessenden Tauchgänge auf 18m runter. Es ist der schiere Wahnsinn wenn man auf dieser Tiefe auf dem Meeresboden kniet und nach oben schaut und in aller Ruhe zusehen kann, die die Blasen nach oben gleiten. Ich sag euch, das ist die beste Aktivität von allen die ich bis jetzt gemacht habe! Und das beste ist, mit dem Zertifikat kann man überall auf der Welt tauchen gehen ;-) 

An unserem letzten tag in Bocas gingen wir noch auf die Insel Bastimentos in eine Tropfsteinhöhle. Der Weg durch die Höhle war alles andere als ein gemütlicher Spatziergang aber trotzdem oder gerade deswegen atemberaubend. Fledermäuse, die einem um die Ohren fliegen, knietiefes Wasser, das vom einten Schritt zum nächsten einen Meter tiefer ist und eine Atmosphäre, in der man lieber Ersatzbatterien für die Taschenlampe dabei hat. Das Highlight war dann das Baden in der Höhle. Wir konnten von einem Absprung hinunter ins 6m tiefe Wasser springen - Genial!

Bocas hat mir gut gefallen. Was aber schon extrem war, war dass 24Party und somit auch 24 laute Musik (mit Konzertlautsprechern direkt vor unserem Hostel) angesagt war. 

Nach 5 lauten Nächten gings dann wieder zurück nach Costa Rica, Puerto Viejo um genau zu sein. Puerto Viejo soll DIE Partystadt in Costa Rica sein. PV liegt an der Karibikküste und das merkt man. An jeder Ecke läuf Bob Marley, Hanf wird wie Mineralwasser konsumiert und die Farben Rot/Gelb/Grün dominieren überall. Da aber nun 2 abegeklärte Partyhunde aus Bocas kamen, waren wir auf alles gefasst. Die Überraschung war gross. Anstatt Party war Puerto Viejo fast schon ein kleines verschlafenes Reggae-Dorf, wo am Abend die Leute am Strand bei gemütlicher Live-Musik relaxen. Gutes Stichwort, denn viel mehr habe ich in PV nicht gemacht. Gemeinsam mit Schweizerinnen, die wir bereits in Panama kennengelernt hatten, fuhren wir mit dem Fahrrad zu einem schönen Strand ausserhalb von PV und genossen die knallharte Sonne und das fast schon zu warme karibische Meer. 

Da die Karibikküste für mich irgendwie keine weiteren Ecken hat, die mich reizen, entschloss ich mich, heute zurück ins Mittelland zu fahren. Da ich aber keine Lust auf die Hauptstadt San Jose habe, die eigentlich nur laut, mit Autos vollgestopft und stressig ist (da kann ich genauso nach Züri) entschloss ich mich nach Alajuela zu fahren. Nun bin ich in Alajuela, einer Vorstadt von San Jose. Und hier ist das Leben schon um einiges gemütlicher. Die Stadt hat zwar nicht sonderlich viel zu bieten, jedoch lädt sie zum einen oder anderen Spatziergang ein. 

Morgen gehts aber wieder weiter nach Quepos. Ein kleines Dorf an der Pazifikküste. Was mich dort erwartet? Wir werdens sehen:-)

Bis schon wirklich bald!!!

 

Cheerio, Dario

Janosch hat recht!

Dienstag, 05.02.2013

Oh, wie schön ist Panama!

Liebe leute, ich hab mich verliebt! Bin nun seit über 2 Wochen in Panama und geniesse jeden einzelnen Tag. Dieses Land ist einfach der absolute Wahnsinn, unbeschreiblich schön!

Nach den traumhaften Tagen auf San Blas gings wieder ins hektische Panama City hinein. Ich wusste nicht so recht, wo es am nächsten Tag hingehen soll. So entschied ich mich, am morgen es zu entscheiden. Ich entschied mich spontan für Chitre entschieden, ein kleines Städtchen im Landesinneren.Dort angekommen landete ich in einem kleinen Hostel, das von einem total abgefahrenem Ami geleitet wurde. Als ich ankam, wusste ich nicht so recht, was ich eigentlich in diese Stadt und Gegend soll. Nach einem kurzen Rundgang um die Stadt landete ich wieder im Hostel. Als ich im Dorm war, sah ich, dass bereits jemand im Zimmer seine Sachen abgeleg hat. Als ich hinauslief, stolperte ich fast über Chris!

Chris hatte ich vor 2 Wochen in Costa Rica kennengelernt als ich auf einer Fähre sass und mit ihm ins Gespräch gekommen bin. Er erzählte mir, dass er in 2 Wochen irgendwohin nach Panama fahre, da sein bester Freund heirate.

Wie es der Zufall also will, landete ich in genau dieser Stadt und in genau diesem Hostel, wo Chris ist. Einfach Wahnsinn. Er lud mich ein, am Abend mit seinen Freunden Essen zu gehen und ich lernte mal wieder ein Dutzen neue Leute kennen. Das Brautpaar, Dan und Nathalie fanden dieses Wiedersehen so witzig, dass sie meinten, ich müsse an ihre Hochzeit kommen. Ich war völlig überrascht und sagte natürlich sofort zu, denn wer hat schon die Gelegenheit, an einer Panamaisch-Kanadischen Hochzeit teilzunehmen. {Nathalie ist ursprünglich aus Panama} Das Beste war, dass ich schlussendlich nicht nur an die Zeremonie, sondern auch gleich noch an die Feier danach eingeladen wurde.

Ich kramte also meine besten Kleider zusammen und ging am nächsten Tag an diese Hochzeit. Sie fand im engeren Rahmen statt und es wahr superspannend, die Zeremonie mitzuerleben. Die anschliessende Feier war megacool. Von einem 16jährigen Tenorsänger bis zu einer Darbietung des Panameischen Karnevals war alles dabei! Die Zeit mit den Kanadiern war superschön. Nach einem gemütlichen Tag am Strand, gings für mich dann wieder weiter nach Boquete.

Boquete ist ein kleines Dorf auf 1200 m.ü.M. Kaum war ich in diesem Hostel angekommen traf ich Ed aus London. Ed hatte ich schon auf San Blas kennengelernt. Die Backpackerwelt ist klein! Boqete ist ein wirklich hübsches Dorf, dass aber schon ein wenig zu turistisch ist. Überall werden Touren angenboten und was man sonst noch so alles machen kann wenn man Geld springen lässt. Wir entschieden uns aber, auf eigene Faust loszugehen und gingen in den Nationalpark wandern. Die Wanderung war megaschön! Im tiefen Nebelwald im Nirgendwo zu wandern macht wahnsinnig viel Spass! Klar war, dass es regnen musste und wir am Ende nach 5 Stunden völlig nass, aber gut gelaunt am Parkausgang ankamen. Die Wette, dass der, der zuerst umfällt, den anderen ein Bier bezahlen muss, war ausschlaggebend, dass ich nicht dreckig geworden bin!

Boquete war toll, das Hostel war sehr schön und viele Menschen kamen zusammen und genossen bei einem überdimensionalem grossen BBQ das Leben.Das einzige, dass mich etwas störte war, dass man, wie in vielen anderen Hostels auch, viele Leute am Laptop oder am Handy sah. Wi-Fi sei Dank! Daher kam mir die nächste Destination wie gerufen: Das Lost and Found Eco-Resort. Wo? im Nirgendwo! Wifi? Fehlanzeige! Also ab dahin!

Da Ed die gleichen Pläne hatte, reisten wir zusammen dort hin. Wir hockten uns in David in einen Bus und fuhren eine Stunde ins Nirgendwo. Auf einmal sahen wir das Schild Des Resorts. Jetz "nur" noch 20min mit dem Gepäck in den Jungle hineinwandern und dann hiess es: "Jungs, Gepäck ablegen, hinsetzen, nur kein Stress"

Das Resort ist echt der Hammer. Alles ist mitten im Wald gebaut und bietet wirklich ein Leben abseits jeder Zivilisation! Gerade oberhalb des Resorts bieten sie einen grossen Trail zum wandern mit verschiedendsten Wegen und sogar einer Schatzsuche. Das Lost an Found lebt von Freiwilligen Helfern. Fast um die 10 Freiwillige Traveller arbeiten dort und kümmern sich um die Gäste. Die Philosiphie ist genial. Für die erste nach bezahlt man 13$, die 2. 11$, die 3. 6$ und die 4. Nacht ist gratis! Am Abend gehts in der Küche dann richtig los. Jeder kann sich selber was aus den Lebensmittel, die täglich eingekauft werden, was kochen. Schnell lernt man neue Leute kennen und schliesst sich kulinarisch zusammen!

Das Resort hat mir wahnsinnig gut gefallen. Hier wird noch echtes Backpacking betrieben! Viele Leute aus aller Welt, die ihre Geschichte mitbringen und eine super Zeit zusammen haben! Auch das Wandern hat hier wahnsinnig viel Spass gemacht. Einmal waren wir zu 5 den ganzen Tag unterwegs und gingen im eiskalten Fluss schwimmen (ja, der war wirklich kalt!!!)

Das Lost and Found war bis jetzt, was Hostels angeht, der grosse Höhepunkt! Mir hat es sehr gut getan, dort zu sein!

Da Das Resort auch in der Höhe war und es am Abend recht frisch war wie in Boqete, freute ich mich heute morgen, als es in den Bus in richtung Karibik geht. Bocas del Toro - der Mund des Stieres! Bocas liegt an der Karibikküste von Panama und ist eine Inselgruppe. Bocas ist vor allem berühmt um zu surfen, partymachen und tauchen. Das surfen lasse ich mal etwas bei Seite - Ich werde mich um die anderen beiten Aktivitäten kümmern:-) Ich habe mich entschlossen, das PADI/Tauchzertifikat zu machen, sprich den 3-tägigen Kurs zu machen. Morgen gehts los und ich freue mich schon riesig, meine ersten Taucherfahrungen zu machen.

Und jetzt kommt der Hammer: Ich freue mich auf Karneval! Whaaaat????? Ja genau! In 2 Tagen soll hier in Bocas die 5-tägige Karnevalfeier starten. Da hier Karneval etwas anders gefeiert wird als in der Schweiz wird das sicherlich eine coole Sache!

Ok, einige wollten ja nicht, dass ich kürzere Beiträge schreibe. Danke, denn es ist schlichtweg unmöglich! Ich habe so viele Gedanken und Ideen und Was weiss ich noch alles in mir aber es ist schlichtweg unbeschreiblich!Es tut schon weh, dran zu denken, dass dieses traumhafte Leben in 2 Wochen bereits zu Ende ist. Ich freue mich aber selbstverständlich auch, euch wiederzusehen! Bis dahin,

 

Machts gut und bis bald,

Dario

Fottis Fottis Fottis!!!!

Freitag, 01.02.2013

Ola Muchachos y Muchachas,

Ich melde mich zurueck aus dem huebschen Dorf Boquete in Panama. Diesmal gibts aber keinen Beitrag zum lesen (obwohl ich in den letzten Tagen wieder wahnsinnig viel erlebt habe), sondern mal ein paar FotosCool (am besten anklcken, dann sieht ihr auch die Bildunterschrift)

 

Viel Spass! Wenns klappt, schreibe ich bald einen neuen Beitrag zum schreiben!

Saludos y pura vida,

Dario

 

aaaaaaaaawesome!!!! nach 7Stunden Wandern diese Aussicht. Hat sich doch gelohnt, oder? (Isla Ometepe, Nicaragua)Volcano Madera, Isla Ometepe, Nicaragua (4h ufe und 4h abewandere:-))Canal de PanamaVolcano Conception, Isla Ometepe, NicaraguaChilling Monkey, in NicaraguaNöd öppe im Zoo, sondern am Strand! in PanamaGranada, NicaraguaChicken-Bus in Panama (loooove them)Isla Franklin, San Blas, Panama Panama Cittttteeeeey!!!Vulkan Masaya in Nicaragua (aktiv)Enjoying life in San Juan del Sur, NicaraguaZwinkernd

 

 

Was? schon Halbzeit??

Sonntag, 27.01.2013

Zwei Wörter: San Blas!

WTF? schon wieder über eine Woche seit meinem letzten Eintrag her. Nicht dass ich jeden Tag was schreiben will aber es ist erschreckend, wie schnell die Zeit hier vorübergeht. Aber zuerstmal: Ola!!!

Wie ich es vermutet hatte, traf ich nach meinem kurzen Aufenthalt in Liberia (die Stadt hat auch nicht besonders viel zu bieten ausser des wahrscheinlich besten Burritos weit und breit) ging es weiter richtung Süden. Eigentlich wollte ich in Richtung Puntarenas und dann noch etwas weiter südlich, jedoch wurde mir von den Jungs, die ich in Nicaragua kennengelernt habe, empfolen nach Montezuma zu kommen, wo sie per Zufall momentan grad hausen! Na klar, ab nach Montezuma.

Montezuma ist ein kleines Dörfchen auf der Halbinsel Nicoya in Costa Rica. Das Wiedersehen nach der 8-stündigen Busfahrt (2davon alleine für 40km) war das Wiedersehen mit den Jungs und Carla war gigantisch! Ab an den Strand war angesagt! Das Nachtleben in Montezuma war nicht gerade der Bringer, jedoch lernten wir noch 2 Schweizerinnen kennen und feierten mit ihnen zusammen. Am nächsten Tag stand wieder surfen auf dem Programm. Diesmal wurden wir nicht bequem zum Strand gefahren sondern mussten unsere Bretter eine halbe Stunde lang zum Surfspot schleppen. Aber es hat sich definitiv gelohnt. Ich konnte meine Surfskills ausbauen und Billabong und Quicksilver haben bereits als Sponsoren angefragt.

Am Sonntag verabschiedeten Carla und ich uns von den Jungs, da sie noch weiter in Costa Rica blieben und wir richtung Panama City düsen wollten. um 6.20Uhr gings dann auf den Bus und ab nach San Jose, der Hauptstadt von Costa Rica. Von dort wollten wir dann den direkten Bus nach Panama City nehmen. In San Jose angekommen sagte man uns, dass dieser Bus für die nächsten 3 Tage ausgebucht sei und der nächste Bus nach Panama überhaupt fahre erst am nächsten Morgen. Wir suchten uns ein Hostel in dieser wirklich nicht schönen Stadt. Dann gings am nächsten Morgen weiter in den nächsten Bus nach David in Panama. 8 Stunden Bus, 2 Stunden warten an der Grenze, papapaaaaa, alles kein Problem und noch lange kein Grund zum jammern :-)

Von David gings dann in den nächsten Bus nach Panama City. Zum Glück hatten wir unser HOstel bereits gebucht, da wir um erst 2 Uhr morgens ankamen. Im Hostel erwartete uns das schlimmste, was 2 total erschöpfte Reisende erwarten kann: Neben dem Hostel direkt eine Baustelle, die 24h am Tag in Betrieb ist und besser ausgeleuchtet ist als ein Fussballstadion! 

Nach einer Nacht ohne Schlaf trafen wir am Morgen Sam, einen Backpacker, den wir in Nicaragua kennengelernt hatten. Schlussendlich zu viert liefen wir durch Casco Viejo, die Altstadt. Casco Viejo ist echt wunderschön. Die Häuser und kleinen Gassen erinnern an Sizilien oder Kuba. In Casco Viejo hatte ich (ja, das finde ich wirklich erwähnenswert) den besten Cappucchino seit Wochen. Das war ein wirkliches Highlight. Denn den "Kaffee", den die Hostels hier anbieten ist nicht trinkbar. Auf einmal konnte man die Skyline von Panama City sehen, echt cool.

Panama City hat mir echt gut gefallen. Der Fischmarkt, der Aussichtspunkt und die Innenstadt sind echt sehenswert. Was wäre aber ein Trip nach Panama City ohne ein Besuch des Weltberühmten Panamakanals? Das war echt imposant! Da fahren riiiiieeesige Schiffe durch Schleusen und werden innert Minuten um einige Meter nach unten/oben gehievt. Nach dem Besuch des Kanals ging es wieder in die Innenstadt (30min Busfahrt für 30cent) wo wir uns dann die Füsse zu tode gelaufen haben und die Wolkenkratzer bestaunt haben.

Für Carla ging es dann am 24. wieder zurück nach Brasilien, für mich gings weiter zu den San Blas Inseln. Das Archipielago San Blas liegt an der Karibikküste und ist schlichtweg das Paradies auf Erden!!!! Das Archipielago erstreckt sich ca. 200km über die Karibikküste und hat ca.400 Inseln. Einige sind unbewohnt, andere werden von den Einheimischen, den Kuna's, bewohnt. Wenn man auf eine Insel geht, wohnt man sozusagen auf der Insel einer Kuna-Familie und wird auch von dieser bekocht und bekommt die Schlafunterkünfte. Ich war auf der Insel Franklin. Die Insel misst höchstens 120x50m und hat nebst einem traumhaften Strand, einfachen Unterkünften und einer sehr einseitigen Küche (in 3 Tagen 4x Reise und Bohnen) einen Basketballkorb und Volleyballnetz zu bieten. Viel macht man auf der Insesssssal aber nicht. Man geniesst das heisse karibische Flair, trinkt einen kühlen Rum-Cola und unterhält sich mit anderen Reisenden. Letzteres erwies sich als sehr einfach denn: Es gab keine Computer, kein Telefonnetz und kein Wi-Fi! Die Leute mussten sich unterhalten, anstatt ihre Köpfe in die Smartphones und PC's zu strecken. Auch alles andere auf der Insel war sehr einfach und hygienisch ziemlich fragwürdig, aber: Die einmalige Aussicht, das klare Wasser, die tausenden Fische, die Heisse Luft, die freundlichen Einheimischen, die Hängematten und die gemütlichen Lagerfeuer am Abend liessen das alles als unwichtig und belanglos erschienen (was es schliesslich auch war). 

San Blas war ein richtiges Highlight. Ich hatte zwar schon viel darüber gehört, dass es sehr schön sei, jedoch kann man sich dieses Paradies nicht vorstellen, man muss selber hin!!! Was ich in diesen 3 Tagen auf der Insel erlebt habe ist echt einzigartig und wird mir noch lange in sehr guter Erinnerung bleiben! Zum Beispiel wenn 8 Leute aus 7 verschiedenen Nationen versuchen eine Israelische Version von UNO zu spielen. Chaos garantiert Lächelnd

Jetzt bin ich wieder in Panama City (in einem Hostel ohne Baustelle) und überlege mir, wo ich morgen hinfahre. Wahrscheinlich wird es mich ins Landesinnere verschlagen. Wohin genau kann ich noch nicht sagen. 

Bis dahin verbleibe ich mit warmen und sonnigen Grüssen und bis zum nächsten Mal :-)

Saludos, Dario

Time flies....

Freitag, 18.01.2013

Nicaragua, was für ein Land - i will miss you! Aber zuerst mal ein dickes fettes OLA an euch da draussen in der kalten Schweiz:-). Schon wieder ist eine Woche vorüber und ich hab echt das Gefühl, dass die Zeit nur so davonfliegt. Die Zeit auf Ometepe war echt wahnsinnig schön. Immer von diesen 2 riesigen Vulkanen umgeben zu sein war schon was ganz besonderes! Aber wie es halt so ist muss man irgendwann weiter. Auf der Insel habe ich die 3 deutschen (die sind irgendwie omnipräsent) Andi, Alex, Mike und die Brasilianerin Carla kennengelernt. Nach kurzem Kennenlernen im Hostel beschlossen wir, nach der Insel gemeinsam nach San Juan del Sur zu gehen. San Juan del Sur liegt an der Pazifikküste und kann mit traumhaften Stränden und Party punkten. Auf dem Weg dorthin gesellte sich Manuela, eine travelsüchtuge Luzernerin zu uns.

Nachdem die deutschen Jungs sich fertig ab unserem Dialekt gelacht haben, gings ab auf die Suche nach einem Hostel.  Schliesslich strandeten wir im hübschen, von einer ein bisschen ausgeflippten Spanierin betriebenen "casa del mar". Sachen ablegen und ab an den Strand. Der Strand war absolut traumhaft. Eine riesige Bucht,  in der sich am Abend die Sonne schlafen legte (jaja, kitschig, ich weiss). Aber ich bin hier echt ein Fan von Sonnenuntergängen geworden. So etwas schönes bekommt man selten zu Gesicht.

Unsere crazy spanish mamma (so nannten wir sie)  kochte uns am zweiten Abend nach einem Tag an der Sonne brutzeln eine absolut sagenhafte Paella. WOW!!! Den ganzen Abend sassen wir auf der Veranda, tranken und diskutierten über Gott und die Welt (hauptsächlich machten sich die Jungs über unseren Dialekt und schweizer Klischees lustig :-)). Am dritten Tag wars aus mit chillen -  surfen war angesagt. Wir mieteten uns Bretter und liessen uns an einen absolut irrsinnig schönen Surfspot fahren. Nach der Trockenübung gings ab ins Wasser mit diesem überdimensional grossen Brett. Auch wenn die erste Stunde gar nichts mit aufstehen war, es machte unglaublich viel Spass. Also weiter drann bleiben! dann auf einmal kam sie: my perfect wave. Und als ich dann auf diesem Surfbrett stand und sie ganze Welle hinunterritt war es als ob ich gerade im Lotto gewonnen habe,  ein absolut unglaubliches Gefühl. Von da an liefs echt gut und die Wellen waren echt der Wahnsinn!!

Die Zeit mit den Jungs und Mädels war echt awesome!! Es ist einfach genial, wenn man unterwegs ist und völlig spontan seine Pläne ändern kann um einige Tage mit so tollen Menschen zu verbringen. Einfach genial!!!

Und dann hiess es. nach 3unvergesslichen Tagen leider Abschied nehmen, da ich nach Granada hinauf und sie nach Costa Rica hinunter wollten. Der Abschied ist mir wirklich nich leicht gefallen aber ich wollte unbedingt noch nach Granada bevor ich wieder nach Costa Rica gehe. Da die Jungs aber in etwa den selben Reiseplan wie ich haben, stehen die Chancen gut, dass man sich nochmals sieht.

Ja dann gings auf nach Granada. Granada ist die älteste Stadt Nicaraguas und soll mit kolonialzeitlichen Bauten punkten. Aber zuerst noch zur Reise nach Granada (oumann, das wird wieder ein längerer Beitrag). Ich sass im Buss in Rivas nach Granada. Schon bevor der Bus abfuhr gings hier zur Sache. Alle 15sekunden kamen Leute hinen vollbepackt mit Sachen und schrien im Bus herum, was sie alles zu verkaufen haben. Im Angebot standen Getränke im Plastiksack, frittiertes Hühnchen mit Tortilla (auch im praktischen Säckchen), Uhren, Taschenlampen, Ketten und Einwegrasierer. Die Verkäufer (es waren sicher 20) wechselten sich schön ab. War jemand wieder draussen konnte der/die nächste herein um sein/ihr Glück zu versuchen. Soo witzig!

In Granada angekommen , wurde ich regelrecht von den hunderten Menschen auf dem Markt erschlagen. Zu kaufen gabs dort alles, was man sich vorstellen kann und noch viel mehr. Viele Verkäufer haben ein breites Angebot und verkaufen nebst frischem hühnchen auch noch Handy-ladekabel. Es war echt ein buntes treiben in dieser Stadt, wahnsinnig spannend um die Menschen zu beobachten. Hunderte von Menschen pressen sich durch eine von hupenden Taxifahrer befahrene  Marktstrasse.

In Granada angekommen, gings erst ins Hostel Gepäck ablegen und dann dringend was essen! Der parque central war echt schön. Viele schöne restaurierte Gebäude findet man dort und es ist ein bisschen ruhiger als beim Markt. Am Abend lernte ich den Belgier Peter kennen. Einen sehr interessanten Menschen der schon etliche Länder bereist hat und viel zu erzählen hat.

Am nächsten Morgen gings mit anderen Hostelgästen frühstücken. Als ich so durch die Stadt lief, merkte ich irgendwie, dass sie Stadt eben nicht nur schön ist sondern sehr viele Menschen in bitterster Armut leben. Zu viele Erwachsene und Kinder sah man auf der Strasse schlafen oder betteln. Nicaragua ist eben nicht nur ein sehr schönes sondern auch sehr armes Land. Es ist echt hart bettelnden Kindern nichts zu geben aber das Problem ist halt, dass sie sich davon entweder Drogen kaufen (viele schnüffeln Leim) oder von den Eltern zum betteln geschickt werden. Am Nachmittag gings auf eine Tour auf den aktiven Vulkan Masaya. Oben angekommen, stand man direkt am noch aktiven Krater. es war wahnsinnig imposant dies von so nahem zu sehen und zu riechen.

Dann hiess es am nächsten Tag wieder weiterziehen richtung Costa rica. Granada konnte mich irgendwie nicht so faszinieren. Warum weiss ich eigentlich gar nicht. Aber irgendwie merkte ich, dass es Zeit ist weiterzuziehen. In Erinnerung wird mir sicherlich die sehr spezielle und tolle Begegnung mit 2 Kaliforniern bleiben.

Next Stop: Liberia, costa rica. Nach einer 7stündigen Busfahrt inkl 2h warten an der Grenze bin ich nun back in Costa Rica. Ich bin in Gedanken immer noch ein bisschen im wunderschönen Nicaragua, bin aber ready für die nächsten Abenteuer! Hab hier schon wieder supernette Leute kennengelernt:-)

Hasta luego, Dario

PS: Hey merci vilmol für eui kommentär!!! Bedütetet mir wahnsinnig vil, ha megafreud drah :-)!!!!

Welcome to paradise!!!

Freitag, 11.01.2013

Ola!! Leute, ich grüsse euch von der wunderschönen Isla Ometepe in Nicaragua. Was sich hier abspielt ist wirklich ubglaublich! Aber slow down, eins nach dem anderen..... In Playa del coco in Costa Rica wars echt sehr schön. Am Wochenende sind viele Einheimische an den Strand gekommen, haben ihre Köcher und Zelte mitgebracht und das Leben genossen. Es war unglaublich schön, abends unten an der Promenade zu sein während oben in den Restaurants die Amis Pizza essen,  Bier trinken und Football auf Leinwand schauen (da hat sich der Flug nach CR ja gelohnt). In coco lernte ich Andrea kennen. Sie arbeitet in einem kleinen Café wo ich frühstückte (weil der Reis für das Frühstück in meiner Unterkunft anscheinend nicht mehr frisch sei). Sie erzählte mir viel über das Leben in CR und Coco. Es war interessant von einer Einheimischen zu hören wie das Leben abseits des "pura vida"-turismus ist.

Am Sonntag peilte ich meine nächste Station an: Isla Ometepe in Nicaragua.  Um 7uhr gings auf den Bus richtung Liberia (ich mutiere hier zum Frühaufsteher) und dann in den Bus zur Grenze nach Peñas Blancas. Und dann gings los....kaum war ich aus dem Bus kamen unzählige Leute auf mich zu und wollten Geld wechseln, da ich die colones von CR in Nicaragua ni cht brauchen kann. Wer jetzt an einen ganz normalen Grenzübertritt ala Konstanz-Kreuzlingen denkt, hat sich geschnitten. Zuerst ging es zu einem Haus wo ich mir meinen Ausreisestempel von CR holen musste. Dann ging es Ca 1km zu Fuss zur nächsten Station wo wieder unzälige Geldwechsler auf mich warteten und leute, die für ein kleines Entgelt mein Gepäck tragen wollten. Dann hies ess nochmals Pass stempeln, eine halbe Stunde lang herumirren bis ich endlich offiziell in Nicaragua war! Yiihaa!!! Mit Bus und Taxi gings nach San Jorge und ab auf ejn kleines Boot für die Fahrt zur Insel. Das Boot war komplett überfüllt. Einige mussten sich festhalten, damit sie nicht ins Wasser fallen. Geländer? Fehlanzeige. Die Überfahrt ähnelte mehr einer Achterbahn als einer Bootsfahrt:-) Auf dem Ride-on-the-boat lernte ich Magdalena und Markus aus Hamburg kennen. Sie waren auch als Backpacker in unterwegs und wollten ihre letzten Tage ihres Urlaubs auf der Insel verbringen. Wir schlossen uns zusammen und machten uns auf die Suche nach einer Unterkunft. Zuerst aber ab in den Bus hinein in die Insel. Die Busse in Ometepe sind das wahnsinnigste was ich je gesehen habe. Es handeln dabei im uralte abgewrackte  Schulbusse aus Kanada die innen und aussen komplet trashig gestylt sind. Innen ein Mix aus unzähligen Jesus und Mangacomics und aussen ist die Frontscheibe so verklebt, dass der Fahrer aus einem 20x80cm Streifen heraussieht. Nach Bushaltestellen kann man hier lange suchen. Wenn man aussteigen will sagt man es dem Busfahrer oder man pfeift einfach. Der Fahrpreis (der Preis variiert täglich) wird dann im Bus von jemandem eingezogen, der sich durch den über füllten Bus kämpft. Die Leute sitzen im heissen, langsamen (weil er alle 100m anhält und Leute einsteigen) und lauten Bus und singen zur dröhnenden Musik mit. LEUTE DAS IST LEBEN.

Im Vergleich zu CR sind die Menschen hier um einiges ärmer aber noch viel herzlicher. Fast jeder lächelt dich an und grüsst dich. Ich bin echt schockiert wie nett die Menschen sind,  ohne dass sie etwas von dir möchten.

Unsere Unterkunft war echt cool. Ein Einzelzimmer mit Bad und Ventilator für 10$. Craaazy!! Mit Magdalena und Markus gings dann in den kleinen Park der lauter Vögel, Salamander und Affen war. Sooo süss. Weniger süss waren einige Pferde und Hunde, total abgemagert und krank waren einige. Nico, so nannten wir den Hund, der total abgemagert um Hotelanlage herumlief. Magdalena und Markus sind engagierte Tierfreunde, Magda arbeite sogar bei einer Tierschutzorganisatio. Dass da wa s laufen musste, war klar. Sie setzte alle möglichen Hebel in Bewegung, um diesem Hund zu helfen. Leider liess sich niemand auf der Insel finden, obwohl es eine Tierambulanz gibt, der sich um Nico kümmern möchte. Nico wurde also 3 Tage von ihnen durchgefüttert. Es war unglaublich mit welchem Willen und Überzeugungskraft Magdalena für eine bessere Zukunft für Nico gekämpft hat. Leider erfolglos. Am dritten Tag mieteten wir uns 2 Roller um die Insel zu erkunden. Die Roller waren so abgefuckt, dass es an ein Wunder grenzte, dass sie überhaupt funktionierten. Die Insel ist wirklich wunderschön. Auf der anderen Seite fanden wir zu Magdas und Makus Freude ein vegetarisches Restaurant in Santo Domingo. Man kann es kaum glauben dass man un Süsswasser umgeben ist. Man ist umgeben von Palmen und Sandstränden und bekommt jeden Abend einen traumhaft schönen Sonnenuntergang zu sehen. Am Mittwoch hiess es dann Abschied von Magda und Narkus zu nehmen, da sie Donnerstags früh los gingen. Es war eine echt geniale Zeit mit ihnen. (und das schreibe ich nicht nur weil ich weiss, dass sie es lesen werden :-)

Dann gings auch für mich weiter. Da mir die Insel so gut gefällt bleibe ich noch ein paar Tage hier . Ich bin nun im Backpacker-hostel little Morgan's gelandet. Ein kleines trashiges Hostel mit einer absulut genialen Aussicht auf beide Vulkane. Hier ist viel los, so gegen die 25Backpacket hausen hier inkl Hühner, Katzen und einem Hund. Am 2. Tag wanderten wir 4stunden auf die den kleinen Vulkan "Madera". Der Hike war echt anstrengend aber wahnsinnig cool. Wi liefen durch tiefstes Regenwaldgebiet und schwitzten uns die Seele aus dem Leib. Dann wieder 4 Stunden hinunter und ab dann ist Hängematten-zeit angesagt.

Wow, das war ein langer Eintrag.Der naechste wird kuerzer, versprochen. Aber hier auf Reisen erlebt mextrem viel, es ist der Wahnsinn! Zusammengefasst kann ich sagen dass es mir hier echt super geht. Das Leben hier ist echt crazy und ich hab hier echt eine super Zeit!!!! The time of my life!!! Hey und danke für die comments. freue mich riesig darüber und es gibt mir so einen kleinen Anhaltspunkt, dass überhaupt jemans meinen Blos liest:-). Und vor allem wenn dus bis ans Ende geschafft hast:-) Hasta luego und bis bald, Dario

Hey Guuuuys!!!

Freitag, 04.01.2013

Wahnsinn, einfach Wahnsinn!

Ich weiss gar nicht wo ich anfangen soll. Als erstes: Costa Rica ist einfach der absolute Wahnsinn. Abgesehen davon, dass es hier zum teil sehr teuer ist, kann ich mich überhaupt nicht beklagen!

Was ich in meinen ersten 3 Tagen hier erlebt habe ist einfach unbeschreiblich. Man lernt so viele Menschen aus aller Welt kennen und das am Laufmeter. Alles hinzuschreiben, was ich erlebe würde definitiv den Zeitrahmen der Öffnungszeiten des Internetrestaurants sprengen!

In San Jose angekommen bin ich nach 48 Stunden ohne Schlaf ins Hostel gefahren, hab meinen Rucksack hingelegt und hab mich aufs Ohr gehaut. Am nächsten Tag ging es nach San Jose in die Innenstadt. San Jose ist nicht wirklich schön. Einzig die Central Calle und Central Avenida sind ein Besuch wert. Dort geht aber die Post ab und zwar bereits am Morgen. Von aufdringlichen Mandarinenverkäufer bis zu TV-Sender, die Menschen zu irgendwelchen Themen interviewen die dann unter tosendem Beifall über die politischen Missstände in CR brüllen. Was ich besonders schade finde, ist das in San Jose fast an jeder Ecke eine Fast-Food Filiale zu finden ist statt eine der traditionellen "Sodas". 

Nach San Jose gings ab in den Norden nach La Fortuna. Nach einer fast 5stündigen Busfahrt (für 5$) und einer tollen Begebnung mit einer Kanadischen Backpackerin gings zu Arturo. Arturo ist ein Couchsurfer und Tour Guide. In La Fortuna rief ich ihn an und sein Freund brachte uns zu seinem kleinen Haus. Es war fast schon beängstigend, wie schnell da alles ging und wie das alles von statten ging. Ich entschied mich am selben Nachmittag eine Tour zu machen bei dem Anbieter , bei dem Arturo arbeitet.

Wir waren eine Gruppe von 10personen. Unser Tour Guide war ein absoluter crazy Typ. Nach der Besichtigung des Vulkans ging es ab in den Regenwald. Das zu sehen, zu riechen, es einfach in sich hineinziehen ist einfach wunderschön! Nach dem Walk durch den Regenwalt ging es zu einem 10Meter hohem Wasserfall. Badehose anziehen und ab ins kühle Nass war angesagt. Unsere Guppe war wirklich toll, von Amerikaner über Kanadier und Ecuadorianer war alles an Bord (Party Pur). Am Abend ging es dann ab zu den Thermalbädern des Vulkans. Absoluter Wahnsinn. Dort kamen alle Gruppen der Tour zusammen und feierten mit Drinks und Lava-Schlammmasken!

Heute Morgen gings dann weiter. nur die Frage war wohin. Eigentlich wäre geplant gewesen, dass ich weiter in den Norden richtung Nicaragua ziehe. Dies tat ich anfangs auch und bis Liberia (2 Busfahrten und eine Absolut irrsinnige Taxifahrt mit 2 Kanadiern) war das auch mein Plan. Im Bus konnte aber der Gedanke, ans Meer zu fahren nicht von mir weichen. Nach einem kurzen Check in meinem Reiseführer war die Sache klar: In Liberia gehts in den nächsten Bus in richtung Playa del Coco. Gedacht, getan und nun sitze ich nach einem erfrischenden Bad im Meer in einem kleinen Restaurant und schreibe über meine Erlebnisse.

Mal schauen wie lange ich in Playa del Coco bleibe. Ich denke mal, dass ich sicherlich übers Wochende hier bleibe und etwas relaxe. Dann werde ich mal schauen obs klappt, dass ich meinen Plan, nach NIcaragua zu reisen verwirklichen kann. Denn wenn ich bereits etwas in diesen 3 Tagen gelernt habe, ist es, dass du nicht das Abenteuer suchen kannst, es findet DICH!

Besos y abrazos, 

Dario (oder wie die Amis sagen: Thärriou)

 

Es muss raus!!!

Montag, 17.12.2012

Aloha liebe Freunde, Familie und compañeros. 

In genau 2 Wochen gehts endlich los und ich halte es einfach nicht mehr aus vor Vorfreude. Ich verabschiede mich für 2 Monate aus der kalten Schweiz und werde mir Costa Rica, Nicaragua und Panama mal genauer anschauen. Dass ich bereits einen Eintrag mache bevor es überhaupt los geht hat damit zu tun, dass in meinem Kopf so viele Gedanken, Vorstellungen und Gefühle herumrasen, die irgendiwie raus müssen!! In allererster Linie werde ich diesen Blog für mich und meine Liebsten in der Schweiz schreiben. Egal, ob 5 oder 50 Personen ihn lesen, nur schon jetzt über meine bevorstehende Reise zu schreiben, tut mir gut!:-)

Dass es überhaupt zu dieser Reise kommen wird, hat eigentlich im Endeffekt damit zu tun, dass mir im letzten Winter so dermassen die **** abgefroren sind, dass ich mir geschworen habe, den nächsten Winter am Strand bei 30° zu verbringen. Die Verwunderung bei meinen Wintersport-begeisterten Freunde, dass ich Januar und Februar weg bin, kam da als Motivationsspritze hinzu:)

So, jetzt nur noch die Frage, wohin? Da Lateinamerika eigentlich schon immer mein Traum war, packte ich die Gelegenheit und setzte alles in Bewegung, was bewegt werden musste, damit ich für 2 Monate in die Wärme kann. Schon im März war alles gebucht und die Ferien von meinem Arbeitgeber bestätigt.

Und jetzt??? Meine Güte es sind noch ganze 10 Monate, wie soll ich das überhaupt aushalten? Schnell kaufte ich mir einen Spanisch-Sprachkurs um zu Hause Spanisch zu lernen (Was ich eigentlich heute Abend auch machen wollte). Ich war auch schon gewillt, meinen Plan und die Route meiner Reise bis im Sommer geplant zu haben.

Naja, bis zum Sommer hat es nicht ganz gereicht, aber das ist völlig in Ordnung. Irgendwie konnte ich erst in den letzten paar Wochen mich überhaupt intensiv damit beschäftigen, wohin ich überhaupt gehen möchte. Spannend ist für mich auch, dass ich zuerst nur Costa Rica geplant hatte, jetzt jedoch nach stundenlangen Recherchen, Dokus, Gespräche mich Panama und Nicaragua fast noch mehr reizt. Daher ist es irgendwie sehr schwierig, im Voraus zu planen, wo ich hin gehe. Mein Motto: Vamos a ver donde me lleva el viento (Ja, ich hab den Spanisch-Sprachkurs zwar noch nicht fertig, aber ich bin dran)

Damit ich aber nicht in San José ankomme und völlig verpeilt und planlos herumirre habe ich mir mal einen kleinen Plan zusammengestellt, sozusagen eine jederzeit-flexible-Vorstellung-wo-es-hingehen-könnte.

Wie ihr seht, wird aus der Anfangs an geplanten Costa Rica-Reise eine 3-Länder-Reise :-)

Ich freue mich riiiieeesig auf meinen ersten Backpacker-Urlaub und natürlich auch darüber, dass du es bis ans Ende meines Vorfreude-Berichtes geschafft hast:-)

Jetzt wird erstmal ordentlich Weihnachten gefeiert; wie es sich gehört mit Familie, gutem Essen, lecker Wein und dem einen oder anderen Wiänachtsguetsli:)

 

Cheerio und auf wiederlesen,

Dario

Bald geht es los

Montag, 10.12.2012

Buenas tardes hombres!

Eso es my primero informe antes de decir adiós por 2 meses!

Bald geht es los - ich kann es kaum erwarten! Auf dieser Blogseite werde ich versuchen euch auf dem Laufenden zu halten wo ich auf den Putz haue, was ich anstelle und was ich erlebe!

hasta luego,

Dario